Senioren-Union fordert strengeres Vorgehen gegen Leichtsinn und Provokation in der Corona-Pandemie

04.06.2020
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„Die bundesweit verbreiteten Bilder von Bootsdemonstrationen auf dem Landwehrkanal und ausgelassenen Feiern entlang dessen Ufern sind in Zeiten der aktuellen Corona-Krise ein Zeichen für Leichtsinn und Rücksichtslosigkeit“, kritisiert der Bundesvorsitzende der Senioren-Union, Prof. Dr. Otto Wulff, das Verhalten von rd. 1.500 Teilnehmern in Berlin.

Die Berliner Senatsverwaltung müsse sich fragen lassen, warum solche „Versammlungen“ überhaupt genehmigt werden und welche Konsequenzen aus den eklatanten Verstößen gegen Hygiene- und Abstandsgebote gezogen werden.

„Wer so provokant und demonstrativ geltende Auflagen verletzt, sich und vor allem andere in Ansteckungsgefahr bringt, dem ist offensichtlich nur mit z.B. fühlbaren Geldbußen bei-zukommen“, so der Chef der CDU-Seniorenvereinigung und fordert bessere Kontrollen durch kommunale Ordnungskräfte.

„Wenn Gesundheitsminister Jens Spahn ‚die Bilder vom Pfingstsonntag nicht gefallen‘ haben, dann hat er das noch sehr freundlich umschrieben. Wir Seniorinnen und Senioren bestärken und ermutigen ihn jedenfalls, den klaren Weg zur Bekämpfung der Corona-Pandemie weiterzugehen“, sagt Wulff.