Senioren-Union begrüßt Kurskorrektur bei Rentenansprüchen pflegender Angehöriger

25.08.2026
Pressemitteilung
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Die Senioren-Union der CDU Deutschlands begrüßt die Ankündigung von Bundesgesundheitsminister Dr. Carsten Linnemann, die geplante Kürzung der Rentenansprüche pflegender Angehöriger zu korrigieren. Linnemann hatte erklärt, er wolle erreichen, dass es bei den Rentenpunkten für pflegende Angehörige keine Abstriche gibt.

Damit greift der Bundesgesundheitsminister eine zentrale Forderung der Senioren-Union auf. Die geplante Reduzierung der von der Pflegeversicherung gezahlten Rentenbeiträge auf 70 Prozent hätte aus Sicht der Senioren-Union ein falsches Signal gesetzt: Ausgerechnet diejenigen, die mit großem persönlichem Einsatz die häusliche Pflege sicherstellen, wären bei ihrer eigenen Alterssicherung schlechter gestellt worden.

Hubert Hüppe, Bundesvorsitzender der Senioren-Union der CDU Deutschlands, erklärt: „Die größte Pflegeeinrichtung Deutschlands ist die Familie. Wer Angehörige pflegt, übernimmt Verantwortung, die sonst vielfach von professionellen Pflegeeinrichtungen mit erheblichen Mehrkosten übernommen werden müsste. Deshalb ist es richtig, dass Gesundheitsminister Linnemann die geplante Kürzung der Rentenansprüche pflegender Angehöriger stoppen will. Wer durch seine Pflege den Staat und die Pflegeversicherung entlastet, darf dafür bei seiner eigenen Alterssicherung nicht bestraft werden.“

Die Senioren-Union unterstützt zudem Linnemanns Einschätzung, dass pflegende Angehörige stärker in den Mittelpunkt der Pflegepolitik gehören. Weit mehr als die Hälfte der Pflegebedürftigen wird überwiegend durch Angehörige versorgt. Viele Pflegende reduzieren dafür ihre Erwerbstätigkeit oder geben sie ganz auf. Die Rentenbeiträge der Pflegeversicherung sollen diesen Verlust bei der Alterssicherung zumindest teilweise ausgleichen.