Angesichts der jüngsten Ausführungen des Präsidenten der Bundesärztekammer, Dr. Klaus Reinhardt, fordert die Senioren-Union der CDU ein Verbot von Onlineverschreibungen für Medizinalcannabis sowie eine strikte Regulierung bis hin zum Verbot des Versandhandels mit Cannabisprodukten.
Die geschilderten Entwicklungen bestätigen aus Sicht der Senioren-Union eine besorgniserregende Fehlentwicklung: Medizinalcannabis droht zu einem leicht verfügbaren Lifestyle-Produkt zu werden, dessen Risiken unterschätzt werden. Ärztliche Erfahrungen und internationale Entwicklungen zeigen jedoch, dass steigender Konsum mit erheblichen gesundheitlichen und gesellschaftlichen Folgen verbunden ist.
Besonders kritisch ist die Praxis der Onlineverschreibung ohne persönlichen Arztkontakt. Sie unterläuft die notwendige ärztliche Kontrolle und öffnet Missbrauch Tür und Tor.
Der Bundesvorsitzende der Senioren-Union, Hubert Hüppe, erklärt: „Wir dürfen nicht zulassen, dass aus einem Medikament ein Konsumgut wird. Ich appelliere an die Befürworter der Cannabislegalisierung, die aktuellen Entwicklungen kritisch zu hinterfragen und umzudenken. Der Schutz der Gesundheit muss Vorrang haben.“
Die Senioren-Union fordert deswegen eine Rückkehr zu einer restriktiven und medizinisch verantwortbaren Verschreibungspraxis.

Empfehlen Sie uns!