Pressemitteilung Nr. 5/2012: CDU-Bundesvorstandsmitglied fordert Senioren-Parkplätze

14.02.2012
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Prof. Wulff: "Ältere Menschen fühlen sich in Tiefgaragen oft unsicher"

Angesichts zunehmender Überfälle auf ältere Menschen hat CDU-Bundesvorstandsmitglied Prof. Otto Wulff eigene Stellplätze für Rentnerinnen und Rentner in Tiefgaragen und auf öffentlichen Stellflächen gefordert. Der Chef der Senioren-Union, die mit 57000 Mitgliedern die zweitgrößte CDU-Bundesvereinigung ist, verwies in einer heute in Berlin veröffentlichten Erklärung auf mehrere positive Beispiele in deutschen Städten.

Prof. Wulff erklärte dazu:

"Nichtsdestotrotz sind öffentliche Parkhäuser in deutschen Großstädten nach ADAC-Angaben oft in einem miserablen Zustand. Von 50 geprüften Gebäuden fielen ein Viertel mit der Note 'mangelhaft' oder 'sehr mangelhaft' durch. Die ADAC-Tester beanstandeten unter anderem unzureichende Beleuchtung, fehlende Video-Überwachung, zu steile Rampen und zu schmale Stellplätze."

Vor dem Hintergrund auch des jüngsten Demografieberichts der Bundesregierung, wonach bereits jeder zehnte Raubüberfall Menschen im Alter von 60 und mehr Jahren trifft, mahnte der CDU-Politiker mehr Sicherheit in Tiefgaragen und auf öffentlichen Parkplätzen an:

"Ähnlich wie für Behinderte und Frauen sollte ein bestimmtes Kontingent an Stellplätzen möglichst nahe im Bereich von frequentierten Einfahrten und Kassen älteren Menschen vorbehalten sein. Diese fühlen sich in vor allem in der Abgeschiedenheit dunkler Tiefgaragen oft unsicher. Einige Parkhäuser wie unter anderem in München gehen hier bereits mit gutem Beispiel voran. Reservierte Senioren-Parkplätze sollten nicht nur in Tiefgaragen sondern auch vor öffentlichen Gebäuden gesetzliche Norm werden. Eine entsprechende Verordnung von Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer (CSU) würde ich sehr begrüßen."

Berlin, 14.02.2012