Senioren-Union fordert klare Haltung von SPD und Grünen

25.09.2026
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Hüppe: „Radikale Linke darf nicht an die Regierung in Berlin“

„Der Wahlsieg der Linken ist demokratisch zu respektieren. Er ist aber ebenso wie bei der AfD kein Freibrief für eine Regierungsbeteiligung um jeden Preis“, erklärt Hubert Hüppe, Bundesvorsitzender der Senioren-Union der CDU.

Die aktuellen Diskussionen über Vorgänge im Umfeld der Berliner Linken, darunter Berichte über Kontakte zum Clan-Milieu sowie Auseinandersetzungen über antisemitische Äußerungen und Positionen einzelner Mitglieder, müssten SPD und Grüne sehr ernst nehmen. Wer Brandmauern verniedlicht, aber dafür mit Judenhassern verhandelt, müsse mit breitem Widerstand rechnen, so Hüppe.

„Ich mache mir einzelne Vorwürfe nicht ungeprüft zu eigen. Aber wer mit der Linken regieren will, muss erklären, warum er die damit verbundenen politischen Risiken für vertretbar hält. Bei Rechtsstaatlichkeit, Sicherheit und dem Schutz jüdischen Lebens darf es keine Grauzonen geben.“

Hüppe warnt zugleich vor einer Schwächung von Polizei und Sicherheitsbehörden: „Berlin braucht einen starken Staat, der Recht durchsetzt und seine Bürger schützt. Gerade bei organisierter Kriminalität und wachsender Unsicherheit sind starke Polizei und Justiz unverzichtbar.“

Sein Appell an SPD und Grüne ist eindeutig: „Regierungsverantwortung ist mehr als eine rechnerische Mehrheit. Berlin braucht eine Regierung der demokratischen Mitte mit einem klaren Bekenntnis zu Rechtsstaat, Sicherheit und gesellschaftlichem Zusammenhalt. Eine radikale Linke darf dafür nicht die politische Führung übernehmen.“

Berlin, 25. September 2026