Pressemitteilungen 2018

Eine verlässliche und zukunftssichere ärztliche Versorgung sieht die Senioren-Union der CDU als vordringliche Aufgabe für das politische Handeln im Bund, in den Ländern und Kommunen und begrüßt daher die aktuell in Nordrhein-Westfalen, Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz vorgestellten Beschlüsse bzw. Initiativen zur Einführung einer sogenannten Landarztquote.

„Wenn wir junge Medizinstudierende davon überzeugen können, nach dem Studium in ihren ersten Berufsjahren in ländlichen Räumen zu praktizieren, dann sollte man diese Bereitschaft mit einer bevorzugten Studienplatzvergabe honorieren. Eine flächendeckende und zuverlässige medizinische Versorgung ist insbesondere für die immer älter werdende Generation der Seniorinnen und Senioren von hoher Bedeutung. Dabei spielen gerade die Hausärzte eine entscheidende Rolle“, sagte Prof. Dr. Otto Wulff, Bundesvorsitzender der Senioren-Union der CDU, am Rande einer Sitzung des Bundesvorstandes heute in Berlin.

Mit einer Landarztquote von bis zu zehn Prozent der verfügbaren Medizinstudienplätze könne man Anreize schaffen, dass sich junge Ärzte wieder vermehrt auf dem Land niederlassen.

„Von den heute praktizierenden Hausärzten ist bereits gut ein Drittel über 60 Jahre alt und wird in absehbarer Zeit in den Ruhestand gehen. Nicht nur in den ländlichen Regionen droht deswegen eine akute Unterversorgung. Wir müssen deshalb rechtzeitig und vorausschauend handeln“, unterstreicht Wulff die Forderung der Senioren-Union.

Grundlage für diese zukunftsweisenden Gedanken ist der sog. „Masterplan Medizinstudium 2020“ aus dem Jahre 2015, der den Bundesländern entsprechende Möglichkeiten eröffnet.

Zusätzlich strebt dieses Konzept im Medizinstudium mehr Praxisbezug und eine Stärkung der Allgemeinmedizin an. Dies könne sich im Blick auf die Versorgung im ländlichen Raum nur positiv auswirken, heißt es bei der Senioren-Union.

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