12. Deutscher Seniorentag

Die Senioren-Union war auch auf dem 12. Deutschen Seniorentag der Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenorganisationen (BAGSO) wieder mit einer Präsenz im Ausstellerbereich vertreten und konnte eine Vielzahl hochkarätiger Gäste begrüßen können.

Das Motto des 12. Deutschen Seniorentages: Brücken bauen
Veranstaltungszeitraum: 28. bis 30. Mai 2018, Westfalenhallen Dortmund

Weitere Informationen zu Programm und Ausstellern finden Sie hier auf der Homepage des Deutschen Seniorentages.

Die Senioren-Union lud alle Besucherinnen und Besucher des 12. Deutschen Seniorentages am 29. Mai 2018 zu ihrer Podiumsdiskussion mit dem Titel  "Zukunft des Alters - Alter in der Zukunft" ein.

Es diskutierten:

  • Minister Karl-Josef Laumann,
    Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen
  • Dorothée Remmler-Bellen,
    Stellv. Vorsitzende des Berufsverbandes der Präventologen e.V.
  • Dr. med. Fred-Holger Ludwig,
    Landesvorsitzender der Senioren-Union der CDU Rheinland-Pfalz
  • Magdalena Eilers,
    Projektmanagerin für die ARONA Klinik für Altersmedizin und Prokuristin der Burkart Verwaltungen GmbH

Insbesondere Karl-Josef Laumann sprach sich dabei in der ihm eigenen deutlichen Art u.a. für eine sog. „Landarztquote“ aus. Studenten, die sich für eine spätere Tätigkeit im ländlichen Raum verpflichten, sollen danach bei der Vergabe von Studienplätzen vorrangig berücksichtigt werden. Mit ähnlichen Projekten wollen auch Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz die flächendeckende ärztliche Versorgung verbessern.

Die weiteren Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Podiums, Dorothée Remmler-Bellen, Magdalena Eilers und Dr. med. Fred-Holger Ludwig hoben in ihren jeweiligen Statements u.a. die Bedeutung und die Möglichkeiten von Prävention – auch im Sinne von Eigenverantwortlichkeit – hervor. Der Pflegegrundsatz „ambulant vor stationär“ müsse hinterfragt werden. Gesundheitspolitik müsse immer eine Politik zugunsten der Bürger bzw. der Patienten sein.

Gesundheitspolitik und Sozialpolitik müssten daher eng aufeinander abgestimmt werden. Weitere Wünsche und Forderungen bezogen sich auf die Abschaffung von Schulgeld bei der Ausbildung in Therapieberufen sowie auf die Einrichtung von berufsständischen Vertretungen für Pflegeberufe, sog. Pflegekammern, denen die bisher staatlichen Aufgaben übertragen werden sollten.

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Eine Gesprächsrunde, gemeinsam organisiert von Senioren-Union und dem Pharmakonzern Pfizer in Form eines Arbeitsfrühstücks beim 12. Deutschen Seniorentag der BAGSO in Dortmund, hatte sich die Frage gestellt: „Was sind die größten Herausforderungen im Bereich Prävention?“

Die Aussicht auf ein möglichst lange gesundes, beschwerdefreies Leben setze psychische Widerstandskraft sowie die Fähigkeit, schwierige Lebenssituationen ohne anhaltende Beeinträchtigung zu überstehen, voraus. So lautete ein Zwischenergebnis der angeregten Diskussion. Um dies zu erreichen, müsse sich einerseits der Einzelne für seinen ganz persönlichen Bereich bestimmter Gesundheitsrisiken z.B. auf dem Gebiet Ernährung und Genussmittelmissbrauch bewusst sein, andererseits müsse die Gesellschaft durch eine nachhaltige Gesundheitspolitik für entsprechende Rahmenbedingungen sorgen.

Mit dem Gesetz zur Stärkung der Gesundheitsförderung und der Prävention, dem sog. Präventionsgesetz, seien eine Reihe wirksamer Maßnahmen bereits vereinbart worden. Dieser Weg müsse konsequent fortgesetzt werden.

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