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Pressemitteilungen 2017

Die Senioren-Union der CDU begrüßt, dass sich der bayerische Ministerpräsidenten Horst Seehofer (CSU) der Forderung der Senioren-Union anschließt, eine Rentenkommission mit Experten aus Wirtschaft, Gewerkschaften, Wissenschaft und Politik zur Vermeidung von Altersarmut einzurichten. Der Bundesvorsitzende der  Senioren-Union, Professor Otto Wulff, erinnerte daran, dass die Senioren-Union bereits mehrfach verlangt habe, die Rentenfrage im Bundestagswahlkampf 2017 deutlich zu thematisieren. „Wir warnen seit Jahren vor den Risiken einer zunehmenden Altersarmut“, sagte Wulff am Mittwoch in Berlin. Wulff sprach sich für eine ergebnisoffene und ideologiefreie Analyse zur Reform der Rente aus. Dabei müssten auch gesetzliche Regelungen geschaffen werden, damit Ältere über das normale Renteneintrittsalter hinaus weiterarbeiten können, wenn sie dies wollten. „Wenn die Durchschnittsrente im Jahr 2030 auf 43 Prozent des bisherigen Einkommens abgeschmolzen wird, kann niemand mit Überzeugung behaupten, ein solcher Betrag reiche allein für ein normales Leben aus“, sagte Wulff. Ministerpräsident Seehofer hatte zuvor eine bessere Förderung der privaten Vorsorge gefordert.

„Die gegenwärtige Inflation unterschiedlicher Forderungen zum Eintritt ins gesetzliche Rentenalter ruft meinen Unmut hervor“, sagte Wulff schon auf der Bundesdelegiertenversammlung, dem höchsten Gremium der Vereinigung, im Oktober 2016 in Magdeburg. „Einmal soll es bei 67 Jahren liegen, dann bei 70, einige selbst ernannte Experten fordern gar ein Anheben auf 75 Jahre.“ Wulff äußerte Zweifel am Wert der Daten, mit denen einzelne „selbsternannte Renten-Propheten“ ihre Forderungen begründeten. „Ich halte es für besser, endlich einmal ideologiefrei in einer Renten-Kommission eine ergebnisoffene Untersuchung für ein langfristig tragfähiges Konzept einer Alterssicherung zu erarbeiten.

Berlin, 03.05.2017

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