Pressemitteilungen 2019

Der Bundesvorsitzende der Senioren-Union der CDU, Prof. Dr. Otto Wulff, forderte die Bürgerinnen und Bürger in Sachsen, Brandenburg und Thüringen eindringlich auf, bei den bevorstehenden Landtagswahlen auf keinen Fall aus Protest die rechtsextreme AfD zu wählen. „Hass ist kein guter Ratgeber und keine Alternative“, mahnte Wulff am Donnerstag in Berlin.

Nach dem Urteil im Chemnitzer Mordprozess für den tödlichen Messerangriff eines 24-jährigen Syrers auf einen Deutschen hat Wulff Neonazis und rechtsradikale Kräfte vor neuen Aufmärschen und gewalttätigen Auftritten gewarnt. Das Landgericht in Chemnitz hatte den Syrer Alaa S. am Donnerstag wegen Totschlags zu neuneinhalb Jahren Haft verurteilt, weil er am 28. August 2018 den Deutschen Daniel H. erstochen hatte. Die anschließenden massiven Proteste von Neonazis und Hooligans in Chemnitz hatten für internationale Aufmerksamkeit gesorgt.

„Die Hetzer der AfD zerstören den Zusammenhalt der Gesellschaft und gefährden Arbeitsplätze und Wohlstand.“ Wulff räumte ein, dass die Gleichwertigkeit der Lebensverhältnisse im Osten der Republik noch nicht überall vollständig erreicht sei. „Es ist aber viel geschehen. Das darf durch die Wahl von Rechtsextremisten nicht gefährdet werden.“ Die Ausländerfeindlichkeit der AfD sei Gift für das Ziel, Investoren, Arbeitsplätze und Fachkräfte für Ostdeutschland zu gewinnen, sagte Wulff.

Adresse

Bundesgeschäftsstelle der
Senioren-Union der CDU Deutschlands
Konrad-Adenauer-Haus
Klingelhöferstraße 8
10785 Berlin

Kontakt

Nehmen Sie Kontakt zu uns auf!

Tel.: 030 22070-445
Fax: 030 22070-449
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!